Bedenkenswertes bei der Rückschulung

Unsicherheit bei der Rückschulung in eine Regelschule besteht sicherlich auf Seiten der Rückschülerin bzw. des Rückschülers, aber vielleicht auch bei Ihnen?!

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Aber wovor? Vor einer ungewohnten und möglicherweise unüberblickbaren zukünftigen Situation? Vor dem Alleingelassensein mit den möglichen Schwierigkeiten?

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Eine erfolgreiche Rückschulung aus Sicht der Regelschullehrerin bzw. des Regelschullehrers ist nur gegeben, wenn die Regelschülerin bzw. der Rückschüler adäquat in das neue Setting aufgenommen wird. Diese Aufnahme wird entscheidend durch die Regelschullehrerin bzw. den Regelschullehrer am ersten Tag des Praktikums eingeleitet. Je nach Absprache mit der Rückschulungshelferin bzw. dem Rückschulungshelfer und der Rückschülerin bzw. dem Rückschüler können unterschiedliche Vorgehensweisen überlegt werden. D. h. auch, dass VOR dem ersten Schulbesuchstermin ein gemeinsames Kennenlern-Treffen stattgefunden haben sollte. Damit ist eine zuverlässige Kommunikation aller Beteiligten, auch mit Einbindung der Schulleitung, notwendig. Dieser Austausch sollte auch über die Durchführung der Rückschulung hinaus aufrechterhalten werden, um Besonderheiten und Hilfestellungen kommunizieren zu können.

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Allerdings muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass nicht jede Rückschulung gelingt.

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Sollte der RückschülerIn aus Sicht der Regelschule innerhalb eines bestimmten Zeitraumes nicht regelschulfähig sein, ist nach Absprache die Aufnahme an der Heimatschule möglich.

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Eine Aus‑ bzw. Fortbildung zum Ausbau der eigenen Kompetenzen im Bereich Rückschulung gibt es bisher für LehrerInnen leider noch nicht.

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Trotzdem: Trauen Sie sich diesen vielleicht ungewohnten Weg zu gehen, um SchülerInnen eine bestmögliche Chance und Förderung zukommen zu lassen.

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Fotostory “Rückschulung leicht gemacht!”

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