Einführung

Verschiedene Übergänge, vor allem schulische, stellen eine besondere Aufgabe im Leben von Kindern und Jugendlichen dar. Besonders Kinder und Jugendliche die psychosozial und psychisch belastet sind, benötigen daher einen erheblichen Unterstützungsbedarf.

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Die vorliegende Bachelor-Arbeit widmet sich der Thematik und der damit verbundenen Problematik der Rückschulung von Schülern und Schülerinnen einer Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung auf eine allgemeine Regelschule.

Inwiefern wird eine angemessene Unterstützung bei der Re-Integration in das allgemeine Schulwesen gewährleistet?

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Diesbezüglich  werden  zunächst   verschiedene  grundlegende Gegenstandbereiche hervorgehoben.  Diese theoretische Fundierung der Arbeit, umfasst also vorab wichtige Begriffe und Definitionen, wie beispielsweise die der Gefühls- und Verhaltensstörungen aus dem Bereich des emotionalen und sozialen Förderschwerpunktes sowie einen kurzen Exkurs in die Entstehungsgeschichte der Schulen für Erziehungshilfe und  eine  Auseinandersetzung  mit den  Prävalenzraten  innerhalb  dieses  Gegenstandsbereiches.

Ein weiterer wichtiger inhaltlicher Punkt ist die Ökologie der menschlichen Entwicklung nach Urie Bronfenbrenner (1981).   Die verschiedenen ökologischen Systeme menschlicher Entwicklung sollen dargestellt werden und besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Auseinandersetzung mit dem Begriff des sogenannten  ökologischen Übergangs.

Im anschließenden  Abschnitt  zur Transitionsforschung, soll an diese Überlegungen Bronfenbrenners angeknüpft werden und die Thematik in Bezug auf schulische Übergänge vertieft werden.  Diesbezüglich wird hier der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule und von der Grundschule zur Sekundarstufe 1 thematisiert.  Besonders hervorgehoben wird natürlich der Bezug zur Sonderpädagogik.  Das Hauptaugenmerk der Arbeit richtet sich aber letztendlich auf den Bereich der Rückschulungspraxis in der Erziehungshilfe.  Hier soll allgemein das Thema „Rückschulung“ angesprochen werden.  Insgesamt liegen nur wenige Studien zu dieser Thematik vor und es sind nur wenige Zahlen zur Rückschulungsquote bekannt.

Des Weiteren soll das Schulübergangskonzept von Felner kurz erläutert werden und dementsprechend kommt es dann zur detaillierten Vorstellung des Rückschulungsprojekts \” IN STEPS \” von Mays, Hennemann und Hillenbrand (2008). Im Rahmen dieses Förderprojekts wurde von Daniel Mays ein Fragebogen entwickelt und an Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung in Nordrhein-Westfalen (NRW) geschickt. Die rückläufigen Fragebögen werden zurzeit von Daniel Mays im Rahmen seiner Dissertation evaluiert. Der empirische Teil der vorliegenden Arbeit skizziert diesbezüglich die Erkenntnisse der qualitativen Antworten dieses Fragebogens.

Abschließend sollen die gesamten Erkenntnisse zur Rückschulungspraxis in der Erziehungshilfe, welche aus dieser Arbeit hervorgehen, zusammengefasst werden und es soll der Versuch einer Prognose für zukünftige Rückschulungsergebnisse gemacht werden.

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Den Fragebogen sowie weitere Auswertungsergebnisse im Zuge dieser Bachelor-Arbeit finden sich im Anhang.

Aufgrund der Lesbarkeit wird im Folgenden auf die sich wiederholenden Bezeichnungen Schüler und Schülerinnen, Rückschüler und Rückschülerinnen, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen sowie Lehrer und Lehrerinnen verzichtet und stets die männliche Form verwendet, gemeint sind aber beide Geschlechterteile.

Um den Rahmen der vorliegenden Arbeit nicht zu sprengen wurde an manchen Stellen darauf verzichtet, umfassender auf die jeweiligen Punkte einzugehen. Das Hauptthema der Arbeit bleibt immer im Fokus und der Zusammenhang zu den anderen Punkten wird stets reflektiert.

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