Die Idee

Die Förderschule für emotionale und soziale Entwicklung definiert sich als Durchgangsschule. Schüler sollen hier nur zeitweise unterrichtet werden. Aber: Die Zahl der Schüler in NRW, die tatsächlich zurückgeführt wird, ist gering – zwischen 5 und 17 Prozent.

Das Förderprogramm “In-Steps!” setzt an dieser Stelle an und will es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, einen behutsameren und begleiteten Übergang z.B. von einer Förderschule an eine Allgemeine Schule zu erleben.

Sie sind Lehrerin oder Lehrer und haben Interesse an einem Rückschulungshelfer für einen Ihrer Schüler? Dann finden Sie unter “Infos für Lehrkräfte” alle benötigten Informationen. Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!

Du bist Lehramts-Student und hast Lust bei “In Steps!” mitzumachen und dich vielleicht auch zu einem Rückschulungshelfer ausbilden zu lassen? Dann findest du unter “Infos für Studenten” alle wichtigen Informationen. Wir freuen uns über jeden neuen Zuwachs in Team –  sei es in Köln, Dortmund oder Siegen.

Du bist Schüler und dir steht ein Schulwechsel bevor? Du könntest dir vorstellen, dass dich ein Rückschulungshelfer gut unterstützen könnte? Dann melde dich bei uns.

Falls du Hilfe beim Wiederholen und Üben von Unterrichtsinhalten brauchst. Auf diese Homepage findest du ein breites Angebot an Lernhilfen für fast alle Fächer, für jede Schulform und jede Jahrgangsklasse.

Sie sind Eltern und haben einem Kind, dem ein Schulwechsel bevor steht? Sie fragen sich vielleicht, wie Sie ihrem Kind helfen oder was Sie tun können? Auch Sie finden umfangreiche Informationen zum Thema Schulwechsel auf dieser Homepage.

 

Für weitere umfassende Informationen zum Förderprogramm “In Steps!” klicken Sie sich / klickt ihr euch einfach weiter durch die Seiten.

Den letzten Platz der 138 Plätze umfassenden Einflussfaktorenliste in Bezug auf den schulischen Lernerfolg, die John Hattie 2009 vorgelegt hat, belegt der Wirkfaktor Schulwechsel mit einer negativen Effektstärke von -0,34. Seine auf drei Meta-Analysen und 181 Einzelstudien basierende Analyse mündet in der Schlussfolgerung, dass die entscheidende Variable für das erfolgreiche Bewältigen einer Transition das Finden neuer Freunde im ersten Monat nach dem Wechsel ist. Geht man nun davon aus, dass für viele Schülerinnen und Schüler mit För- derbedarf in der emotionalen- und sozialen Entwicklung gerade das „Freunde finden“ eine besondere Herausforderung bzw. eine Überforderung darstellt, dann wird schnell klar, welche wichtige Rolle dieses Thema nicht nur in der sonderpädagogischen Forschung und Praxis spielt oder spielen sollte. Schulische Transitionen wie z.B. der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule, der Wechsel von der Primarstufe in die Sekundarstufe I und insbesondere die Rückschulung von einer Förderschule an eine allgemeinbildende Schule gehören zu den wirkmächtigsten Phasen im Leben eines jungen Menschen. Ein günstiger Verlauf kann die kindliche Entwicklung unterstützen und positive Auswir- kungen auf das Selbstkonzept und die Leistungsbereitschaft haben. Ein ungünstiger Verlauf dagegen führt zu Anpassungsschwierigkeiten im sozial-emotionalen Bereich und kann sich im schlimmsten Fall in einer Schulverweigerung ausdrücken. Gerade für Kinder und Jugendliche mit Gefühls- und Verhaltensstörungen stellen schuli- sche Wechsel oft eine Krisensituation dar, die eine professionelle Begleitung erfordert. Diese Projekthomepage beschreibt, ausgehend von einer breit angelegten Querschnittsstudie (N=410) und aus einer ökologisch-systemischen Perspektive, sechs Präventionsebenen für gelingende Transitionen, gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und dis- kutiert konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis.  mehr…auf den folgenden Seiten:

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Britta, Sina, Susanne, Sebastian, Friederike, Annette, Manuel und Susanne bei der Redaktionsarbeit in Dortmund.

Sus

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